In der Existenzanalyse geht es darum, Menschen darin zu unterstützen, ein Leben zu führen, das ihrem eigenen Wesen entspricht. Ein Leben, in dem sie sich nicht als Opfer ihrer Umstände fühlen, sondern ihr Leben mit Entschiedenheit und Verantwortung selbst gestalten. Die Vorgangsweise der Existenzanalyse ist erlebensorientiert, nicht interpretierend.
Existenzanalyse bedeutet „Analyse der Bedingungen, die es für eine erfüllte Existenz braucht“ - was braucht es also, um mit innerer Zustimmung zum eigenen Handeln und Dasein leben zu können?
Dabei tauchen Lebensfragen auf, die nach einer authentischen Antwort verlangen:
Kann ich unter diesen Bedingungen, in denen ich lebe, sein?
Mag ich dieses Leben, das ich führe?
Darf ich so sein, wie ich bin?
Was macht mein Leben sinnvoll? Was soll (noch) werden? Wofür will ich gelebt haben?
Die Wurzeln der Existenzanalyse liegen in der Logotherapie Viktor E. Frankl’s (1905 - 1997). Alfried Längle hat die Existenzanalyse zur eigenständigen und vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit anerkannten Psychotherapiemethode weiterentwickelt.
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